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Tausende Sterne fielen im Elbauenpark vom Himmel
Licht- und Feuerspektakel zur Sommersonnenwende am Jahrtausendturm und Angersee
© Art of Fire Mehr als 20 000 Besucher waren am späten Freitagabend gekommen, um Zeuge des grandiosen Licht- und Feuerspektakels vor malerischer Kulisse zu werden. Spirituelle Klänge , ausgesandt von Violinist Thomas Kagermann und seiner Band Papalagi, wiesen den richtigen Weg und stimmten die Besucher auf das feurige Licht - Spektakel ein.
Dicht gedrängt auf den Wegen, aneinander geschmiegt auf den Wiesen rund um den See harrten die Elbestädter und ihre Gäste dem Sommersonnenwende-Ereignis. Spirituelle Musik von einer unbeschreiblichen Schönheit, zarte Lichtspiele und künstlich erzeugte Nebelschwaden fingen die Zuhörer ein. "Anfangen, anfangen!" versuchten die Massen den Anfang des versprochenen gigantischen Spektakels zu beschleunigen. Der Erwartungsbogen spannte sich von Minute zu Minute und machte sich um 23.25 in einem Pfeifkonzert Luft. Fünf Minuten später begann der Jahrtausendturm eine Geschichte zu erzählen, über die Kraft der Sonne, deren Wärme und Licht entfalten, erhalten und beschützen, aber auch vernichten kann. Die Sonne, die das Grün schaffen, aber im gleichen Atemzug auch verbrennen kann. Die Sonne - ein Zentrum von Leben und Tod! Laserstrahlen schafften Lichtstrukturen sehr anderen Art. Multispektralfarbige rotierende Flächen und dreidimensionale Lichtkörper auf Nebelschwaden projiziert, erschienen weit außerhalb der Tiefe der Dunkelheit. Die Magie des Feuers - malerische Feuerbilder und pyrotechnische Effekte steigerten sich zu einem grandiosen Finale. Und als gelte es sich auf eine Reise durchs Universum zu begeben - setzte ein Feuerwerk ein, das die Zuschauer den Atem anhalten ließ. Tausende Sterne breiteten sich in rasanter Geschwindigkeit am Himmel aus, um kurz darauf zu erlöschen und tausenden anderen Sternen Platz zu machen. In diesen Momenten konnte wohl stückweit von den Zuschauern erahnt und gefühlt werden, welch ungeheure Kraft dem Universum eigen ist. Der laute Beifall des Publikums setzte sich wellenartig über das Areal fort. Und so mancher blieb nach dem Spektakel noch versonnen stehen, um das eben Erlebte in sich minutenlang nachhallen zu lassen.

Cordula Hornburg
Magdeburger Lokalanzeiger

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