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Feuerspektakel zur "Elbauennacht"
22000 Besucher spendeten spontan Begeisterungs-Beifall
© Volksstimme Magdeburg Mit 22000 Besuchern wurden die Erwartungen der Veranstalter am Sonnabend zur Elbauennacht deutlich übertroffen. Das beruhte auf Gegenseitigkeit, denn auch die Zuschauer sprachen von einem unerwartet grandiosen Licht- und Feuerspektakel.
Mit einem 40000 Watt-Soundsystem, 1800 Feuerwerkskörpern, drei Weißlichtlasern und Scheinwerfern mit 160000 Watt Leistung wurde der Park buchstäblich verzaubert.
Magdeburg. Spontaner Begeisterungsbeifall und ein staundendes "Oh" gehörten am Sonnabend zur zweiten Elbauennacht mit dazu. Die Meinungen waren durchweg positiv und manche sprachen sogar von Superlativen wie "grandios", "fantastisch" und "phänomenal". Claus-Dieter Wochowski brachte es in einer spontanen "e-mail" an die Redaktion auf den Punkt: "Wie soll man einen Abend beschreiben, ohne Worte zu gebrauchen, die schon tausendmal verwendet wurden. Was kann es schöneres geben als so eine Show."

Um eben jene Begeisterung zu erreichen, hat der Multimediakünstler Joe Weidner sein ganzen Repertoire aufgeboten. 20 Techniker hatten schon am Freitagvormittag damit begonnen mehr als zwölf Tonnen Technik sowie 1800 Feuerwerkskörper aufzubauen. Dazu mussten rund 10 Kilometer Zündkabel verlegt werden. Gezeigt wurde ab 22.30 Uhr nicht nur einfach ein Feuerwerk sondern eine perfekte Inszenierung, die eine Geschichte über den Mythos Feuer und Licht erzählte. Mehr als 80 Speziallampen und Scheinwerfer mit einer Gesamtleistung von über 160000 Watt sorgten für ein dreidimensionales Licht- und Schattenspiel.

Drei computergesteuerte Weißlichtlaser, mit denen es möglich ist 16 Millionen Farben zu erzeugen, schafften Lichtstrukturen der besonderen Art auf dem Cracauer Anger. Die Inszenierung hatte eine Vielzahl von optischen und akustischen Spannungsmomenten, die von den Zuschauern mit einer "Gänsehaut" quittiert wurden.

Es wurde auch ein speziell für die Veranstaltung konzipiertes 40000 Watt Soundsystem eingesetzt. Gut beraten waren deshalb die Besucher, die einen größeren Abstand zum "Geschehen" gewählt hatten. Nach dem der Künstler am Ende des Spektakel mit seiner letzten Rakete den Punkt am Himmel setzte, ging die "Abwanderung" gegen 23.15 Uhr los. ...

Matthias Fricke
Volksstimme Magdeburg

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